1. Vorprüfung:

Für die Vorprüfung Ihrer Unterlagen und Erstellung eines entsprechenden Ergebnisberichts, erheben wir eine pauschale Vergütung in Höhe von 350,00 €, zzgl. der aktuell gültigen Umsatzsteuer in Höhe von 19 %, somit 416,50 €. Die Vorprüfungsgebühr ist vorab zu leisten.

 

2. Gutachtenerstellung:

Sollten Sie sich aufgrund des Vorprüfungsberichtes entschließen, ein Gutachten zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche gegenüber dem Kreditinstitutes von uns erstellen zu lassen, übersenden wir Ihnen eine entsprechende Auftragserteilung und Honorarvereinbarung.

 

Vergütung:

Bei der Vergütung besteht für Sie die Möglichkeit, zwischen einer Abrechnung auf Erfolgsbasis oder nach Stundenaufwand zu wählen.

 

a) Abrechnung auf Erfolgsbasis:

Um unsere Kunden finanziell nicht zu überfordern und ihnen den Spielraum für die Beauftragung einer Anwaltskanzlei zur gerichtlichen Durchsetzung zu geben, erheben wir die (vollständige) Vergütung erst bei Beendigung Ihrer Auseinandersetzung mit dem Kreditinstitut.

Für die Erstellung des Gutachtens zur konkreten Forderungsberechnung erheben wir spätestens bei Übergabe des Gutachtens ein „Grundhonorar“.

Um eine finanzielle Überbeanspruchung unserer Kunden zu vermeiden, erheben wir dieses Grundhonorar überwiegend in Teil- und Zwischenrechnungen.

Der errechnete Differenzbetrag, der im Gutachten ausgewiesen wird, bildet dabei die Basis des Grundhonorars. Dieser Betrag wird mit einem Prozentsatz multipliziert, der von der Wahl des Rechtsbeistandes abhängig ist.

 

Grundhonorar, Alternative 1:

Das Grundhonorar beträgt 12 % des ermittelten Differenzbetrages, zzgl. der Umsatzsteuer in gesetzlicher Höhe (brutto somit 14,28 %), sofern Sie selbständig einen Anwalt mit der Geltendmachung der ermittelten Schadensersatzansprüche gegen das Kreditinstitut beauftragen, welcher nicht zu unseren Kooperationspartnern gehört.

 

Grundhonorar, Alternative 2:

Das Grundhonorar reduziert sich auf 6 % des ermittelten Differenzbetrages, zzgl. Umsatzsteuer in gesetzlicher Höhe (brutto somit 7,14 %), sofern Sie einen von uns empfohlenen Rechtsanwalt mit der Geltendmachung der ermittelten Schadensersatzansprüche gegen das Kreditinstitut nachweislich beauftragen.

 

Hinweis:

Das Grundhonorar deckt in der Regel nicht die Vergütung in branchenüblicher Höhe ab, welche die Führung eines entsprechenden wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs sicherstellt. Auf Sie können zudem zur Geltendmachung Ihrer Differenzen weitere Kosten zukommen, wie beispielsweise Gerichts-, Anwalts- oder andere Sachverständigenkosten.

 

Endabrechnung:

Nach Abschluss des Verfahrens oder eines gerichtlichen oder außergerichtlichen Vergleichs leisten Sie eine Erfolgsprämie in Höhe von 25 %, zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer, brutto somit 29,75 %, des vom Kreditinstitut erhaltenen bzw. mit Ihren Kreditkonten verrechneten Betrages abzüglich der bereits geleisteten Teil- und Zwischenzahlungen (ausgenommen des Betrages der Vorprüfung von derzeit 350,00 €, zzgl. der aktuell gültigen Umsatzsteuer in Höhe von 19 %, somit 416,50 €.).

 

Wichtig:

Das Erfolgshonorar berechnet sich aus der tatsächlichen Rückerstattung, nicht aus der im Gutachten ermittelten Schadenssumme.

 

Eine Beispielrechnung finden Sie hier.

 

b) Abrechnung nach Stundenaufwand

Nach Sichtung Ihres gesamten Kreditengagements und einer erfolgten Vorprüfung, kann in etwa eingeschätzt werden, welcher Zeitaufwand und somit welche Kosten für die Erstellung des Gutachtens anfallen werden.

Hierbei wird in der Honorarvereinbarung ein fester Betrag zzgl. der aktuell gültigen Umsatzsteuer in Höhe von 19 % als Abschlagszahlung vereinbart, der spätestens bei Übergabe des Gutachtens von Ihnen zu erbringen ist. Diese Abschlagszahlung wird ebenfalls überwiegend in Teil- und Zwischenrechnungen erhoben.

Nach Abschluss des Verfahrens oder eines gerichtlichen oder außergerichtlichen Vergleichs erfolgt die Endabrechnung. Die bereits geleistete Abschlagszahlung wird hierbei berücksichtigt.

Bei der Abrechnung auf Stundenbasis liegt die Regelvergütung für die Sachverständigenstunde zwischen 150,00 € und 220,00 €, zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer (brutto somit zwischen 178,50 € und 261,80 €) sowie für sonstige Tätigkeiten zwischen 90,00 € und 150,00 €, zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer (brutto somit zwischen 107,10 € und 178,50 €).

Wir möchten Sie jedoch vorab darauf hinweisen, dass bei einer Abrechnung nach Stundenaufwand jegliche Unterstützungsleistungen nach Erstellung des Gutachtens und während des laufenden Verfahrens oder Einigungsgesprächen, von Ihnen gesondert vergütet werden müssen.

 

3. Weitere Tätigkeiten:

Weitere Tätigkeiten, wie beispielsweise Beratungsleistungen für Anwälte, Rückabwicklungsberechnungen, Vorfälligkeitsentgelte, usw., die außerhalb eines Gutachtenauftrages durchgeführt werden, werden nach erbrachten Zeitaufwand abgerechnet. Je nach Komplexität des Sachverhaltes liegt hierbei die Regelvergütung für die Sachverständigenstunde zwischen 150,00 € und 220,00 €, zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer (brutto somit zwischen 178,50 € und 261,80 €) sowie für sonstige Tätigkeiten zwischen 90,00 € und 150,00 €, zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer (brutto somit zwischen 107,10 € und 178,50 €). Wünschen Sie eine gutachterliche schriftliche Stellungnahme zu den Berechnungen, erstellen wir diese auf Ihren Einzelfall bezogen. Die Höhe der Schreibgebühr richtet sich dabei ebenfalls nach dem erbrachten Zeitaufwand.