Sie wünschen eine Zinsnachberechnung Ihres Prämiensparvertrages?

Dann sind Sie hier genau richtig!

 

Seit 2019 haben wir intensiv als exklusiver Kooperationspartner mit den Verbraucherzentralen SachsenBrandenburg und Bayern zusammengearbeitet. Erfreulicherweise konnten in diesem Zeitraum weitere Kooperationen mit den Verbraucherzentralen Thüringen, Rheinland-Pfalz und Bremen vereinbart werden. Diese Kooperationen sind im November 2022 ausgelaufen.

Innerhalb dieser Kooperation berechnen wir nach Vorgabe eines Referenzzinssatzes die Zinsdifferenzen aus den jeweiligen Sparverträgen. 

Sollten Sie das Online- oder Beratungsangebot Ihrer zuständigen Verbraucherzentrale nicht wahrnehmen können oder wollen, haben Sie natürlich auch die Möglichkeit, uns Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für die Nachberechnung von Zinsdifferenzen aus Ihrem Prämiensparvertrag zu beauftragen.

 

Inzwischen haben wir bei mehr als 13.000 (Stand November 2022) Prämiensparverträgen eine Zinsnachberechnung nach den unten genannten Standardverfahren durchgeführt.

Das erschreckende und gleichzeitig auch traurige Ergebnis ist eine durchschnittliche Benachteiligung der Sparer im  mittleren vierstelligen Bereich, pro Sparvertrag wohlgemerkt! 

 

 

 

Berechnungsweise: Wir verwenden für die Zinsnachberechnung von Sparverträgen standardmäßig die Bundesbank-Zeitreihe Umlaufsrenditen inl. Inhaberschuldverschr. / Hypothekenpfandbriefe / RLZ von über 9 bis 10 Jahren (Zeitreihe BBSIS.M.I.UMR.RD.EUR.MFISX.B.X100.R0910.R.A.A._Z._Z.A) gleitender Durchschnitt als Referenzzins.

*Referenzwert wurde bis zum 04.05.2020 identisch unter der Bezeichnung BBK01.WX4260 veröffentlicht. Ein gleitender Durchschnitt kann erst ab Januar 2000 gebildet werden.

 

 

Hinweis: Eine endgültige Entscheidung, welcher Referenzzinssatz für die Nachberechnung von Zinsdifferenzen heranzuziehen ist, wurde von der Rechtsprechung bisher noch nicht getroffen, jedoch halten wir den Referenzzinssatz BBSIS.M.I.UMR.RD.EUR.MFISX.B.X100.R0910.R.A.A._Z._Z.A, (ehemals BBK.001 WX 4260) für alle beteiligten Parteien als interessensgerecht. 

Neben der Verwendung des maßgeblichen Referenzzinssatzes ist auch die Art und Weise, wie dieser im Referenzzins zur Anwendung kommen soll, umstritten.

Folgende Varianten sind neben der Standardberechnungsvariante denkbar:

  • Verwendung von Monatswerten (Bspw. OLG Dresden, Urteil vom 13.4.2022 Az.: 5 U 1973/20) oder
  • ergänzen fehlender Zinssätze der Referenzreihe BBSIS.M.I.UMR.RD.EUR.MFISX.B.X100.R0910.R.A.A._Z._Z.A (vormals WX4260) um eine andere Referenzreihe damit bereits bei Vertragsabschlüssen vor Januar 2000 eine Anzahl von 120 Einzelzinssätzen zur Bildung des gleitenden Durchschnitts vorhanden ist oder
  • einen mit der entsprechenden Laufzeit ansteigenden Zinsdurchschnitt ermitteln und erst ab dem 121 Monat Vertragslaufzeit einen gleitenden Durchschnitt hinterlegen.

Aus unserer aktuellen Sachverständigensicht wäre die letztgenannte Berechnungsvariante zu präferieren. Hierzu sollten Sie gegebenenfalls Rücksprache mit Ihrem Rechtsanwalt halten, dem wir gern für Rückfragen zur Verfügung stehen.

Selbstverständlich erstellen wir auch nach Vorgabe mit anderen Referenzzinssätzen entsprechende Berechnungen.

 

 

Für nachfolgende Produkte bieten wir eine Zinsnachberechnung an:

Sparkasse:

S-Prämiensparen flexibel   S-Vorsorgesparen   S-Vermögensplan   Scala   S-Riester-Sparen

Volks- und Raiffeisenbanken:

VR-BonusPlan   VR-Zielsparen   VR-Zukunft

Sollten Sie einen hier nicht aufgeführten Prämiensparvertrag besitzen, können Sie sich selbstverständlich trotzdem mit uns in Verbindung setzen.

 

Sie wollen uns für eine Zinsnachberechnung beauftragen?

Übersenden Sie uns hierzu Ihre Unterlagen per Post, oder als PDF-Datei per E-Mail:

Was benötigen wir zur Zinsnachberechnung von Prämiensparverträgen?

Kosten: 

Unabhängig davon, ob eine ausgesprochene Kündigung für Ihren Sparvertrag wirksam ist oder nicht, sollten Sie die Verzinsung des Sparguthabens unbedingt rechnerisch überprüfen lassen.

Aufgrund der langen Laufzeiten dieser Verträge ergeben sich fast immer erhebliche Differenzen zu Ihren Gunsten. Eine Überprüfung bietet sich bei diesen Verträgen also immer an.

Für eine standardisierte Berechnung, das heißt, die Sparraten werden erst zum Monatsultimo eingebucht und im Folgemonat verzinst, erheben wir eine Pauschalgebühr in Höhe von 85,00 €, inklusive Mehrwertsteuer. Varianten oder Aktualisierungen zur Hauptberechnung werden mit einer Bruttogebühr in Höhe von 40,00 € bepreist.

Für eine Berechnung von Riester-Sparplänen erheben wir wegen einem erhöhten Buchungsauwand eine Pauschalgebühr in Höhe von 100,00 €, inklusive Mehrwertsteuer 

Bei Bedarf können wir auch taggenaue Berechnungen Ihrer Prämiensparverträge durchführen. Diese werden jedoch nur über einen Stundenlohn von 150,00 €, zuzüglich der aktuell gültigen Mehrwertsteuer. Die Praxis hat aber gezeigt, dass eine taggenaue Berechnung im Kosten-Nutzen-Vergleich in keinem Verhätnis steht. (Taggenaue Berechnungen lohnen sich erst ab einer monatlichen Sparrate in Höhe von 400,00 € und einer seit mehr als 20-jährigen Laufzeit.)

 

Gutachterliche Stellungnahme:

Gutachterliche Stellungnahmen zur Berechnung können, auf Anfrage und im rechtlich zulässigen Rahmen, angefertigt werden. Die Kosten hierzu variieren individuell nach Auftragsumfang. 

Hinweis: Aus Parallelverfahren ist uns zudem bekannt, dass die aus unserer gutachterlichen Tätigkeit entstandenen Kosten, regelmäßig als Nebenforderungen (Kosten der Rechtsverfolgung) in den Klageverfahren mit geltend gemacht werden.